Arthur Honegger (1892-1955)

Sonatine für zwei Violinen G-Dur (1920)

Arthur Honegger, wurde 1892 in Le Hâvre als Sohn schweizerischer Eltern geboren. Er begann seine Studien in Le Havre und Zürich und beendete sie in Paris bei Widor, d'Indy und Gédalge. Die kurze Sonatine in G-Dur für zwei Violinen (1920) ist ein Frühwerk. 1921 katapultierte das Oratorium "Le Roi David" den 29-jährigen in die vorderste Reihe der damals lebenden Komponisten. Der symphonische Satz "Pacific 231", das Portrait einer schweren Dampflokomotive, wurde 1924 zur Weltsensation. Honegger wurde einer der Anführer der französischen Moderne und das Haupt der sogenannten "Groupe des Six" (mit Milhaud, Poulenc, G.Tailleferre, Auric, Duray), von denen er selbst sagte, daß sie keine ästhetische Gesellschaft bilde, sondern nur verschieden geartete Künstlernaturen freundschaftlich verbinde. In Abkehr vom Impressionismus liebte er klassische Formen und Kontrapunkt. Seine Musik ist musikantisch und erfindungsreich und hat bis heute eine unverbrauchte Frische bewahrt.